ist endlich vorbei! Aber das war eine Nacht! Puh, brauche ich nicht noch einmal.
Es fing recht harmlos an. Wir sind nach Filmgucken zu Bett gegangen und selig eingeschlummert. Um 24 Uhr wurde ich durch heftiges Geschaukel wach. Der Wind hatte kräftig zugenommen, 30 kn Wind gegen Strömung (Ebbe)! Dazu kräftige Blitze, Donner und Regen in Mengen!
Die Baradal flitzte und sprang an der Kette, hatten wir so noch nicht. Immer von einer Seite des Anker-Kreises quer zur anderen Grenze, dort Ruck und wieder weiter in die nächste Bahn. Die anderen Boote tanzten ebenfalls.

Dann plötzlich zieht ein dunkler Schatten hinter uns durch, ein Monohull ohne Beleuchtung. Offensichtlich unfähig ordentlich zu Ankern. Nun um ca. 3:30 drehte die Strömung so, dass wir wieder ruhiger an der Ankerkette liegen konnten.


Jetzt hat sich Nicole beruhigt. Wir auch. Nix passiert, Baradal hat sich mal wieder als gutes und freundliches Schiff erwiesen. Sie ist uns ein gutes Zuhause.

Ach ja, falls jemand die Meldungen aus USA zur Inflation nachvollziehen möchte:

So, jetzt wird geduscht und lecker Kaffee getrunken. Morgen sollen auch die Reste von Nicole vorbei gezogen sein. Dann warten wir auf günstige Bedingungen um nach Cumberland Island zu segeln. Dort soll es Gürteltiere zu bestaunen geben. ⛵😘