Aufi gehts

Sagt der Bayer. Und manchmal macht er das auch. So ist es jetzt bei uns. Die Tage laufen durch und die Arbeiten am Schiff sind weitgehend erledigt.

Cherie hat für die Luken klasse Schutzhauben genäht. Da sind sie gegen das aggressive UV-Licht geschützt.

Gestern war Neal von Woodline zu Arbeiten am Holz der THEIA of LONDON aus London eingeflogen. Unglaublich was der drauf hat. Das Steuerrad aus Carbon und Mahagoni. Unglaublich perfekt und schön. Da er Zeit hatte, hab ich ihm ein Loch in den Bauch gefragt. Das war schön. Heute Mittag ist er wieder zurück geflogen. Qualität wird im Premiumsegment geschätzt.

Wir haben jetzt unser Satelliten-System am laufen. Muss man auch erstmal mit vertraut werden.

Was geht:

  1. Telefonieren
  2. SMS empfangen
  3. Mail senden
  4. Mail empfangen (max 400 kb/Mail)
  5. Wetterbericht als Klartext und ortsbezogen
  6. Wettergribfiles positionsbezogen per Mail
  7. Positionstracker (ähnlich Marinetraffic)
  8. SOS Funktion

Aber das ist natürlich nicht wie DSL Zuhause 🏠. Obwohl es wie eine Fritzbox funktioniert. Es geht seeeehr gemächlich und Internet ist reine Theorie. Aber das Wichtigste: wir können kommunizieren und bekommen aktuelle Wetterberichte auch mitten auf dem Atlantik. Der Empfang sieht so aus

Man sieht dass der Download für ca. 460 kb (!) von ca. 8:04 Uhr bis 8:31 Uhr gedauert hat. Das ohne Unterbrechung, die es sonst gerne gibt. Dafür bekommt man dann so einen Bericht:

Dabei ist die Auflösung 0,5 nm und mehrere Tage und natürlich ein Riesengebiet. Das hilft ein wenig das Umfeld besser einschätzen zu können. Geht man auf kleinere Gebiete und weniger Zeitvorlauf dann reduziert sich die Größe gewaltig. Aber da unser Tarif eine Datenflatrate beinhaltet ist das in Ordnung.

Kostet das was?

Klar, ca. 125€/Monat. Das gönnen wir uns aber nur für große Überfahrten.

Und sonst?

Martin und Ricki (ahoi.blog) sind angekommen. Die haben es richtig gemacht und haben ein paar Tage vor Graciosa geankert. Was die mit ihrem kleinen Schiff machen beeindruckt uns sehr.

Die ARC geht uns etwas auf die Nerven. Da kommen teilweise riesige Schiffe rein, so Kaliber 5Mio€ und mehr. Show mit Fähnchen, wichtig reden ( ja ja, die kleinen 55er Hanses, das sind ja nur Küstenrutscher . . . ). Aber die einfachsten Anlegemanöver gehen schief weil nichts besprochen und eingeübt wurde.

Löbliche Ausnahmen gibt es auch: vom DHH war eine Yacht hier mit Skipperin und Crew. Es war eine Freude zu erleben wie mit Umsicht und Konzentration das Schiff bewegt wurde.

Ja und noch?

Wir hatten Besuch!

Julia ist auf einen Sprung von Fuerteventura rüber gekommen und hat ihre Yogatruppe allein gelassen. Trotz schwierigem Wetter (boa sind wir abends nass geworden) war es ein klasse Tag mit viel Schwätzen, Paella und Besuch beim Chinashop (🎃)

Danke für die gelungene Überraschung!

So, das wärs dann mal für heute. Mal abwarten ob wir Samstag den Sprung nach Gran Canaria machen.

Schaun wir mal.

Ein Kommentar zu „Aufi gehts

  1. Ich kann diesen ganzen Run auf die ARC auch nicht verstehen. Für mich hat Segeln auch etwas mit Freiheit und Unabhängigkeit zu tun. Aber jedem das seine.

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