Überfahrt Sardinien – Menorca

ist die bisher längste Strecke, die wir am Stück gesegelt sind. Als Starttermin wählten wir den Freitag, da der Wind für zwei Tage konstant aus Nord kommen sollte. Für Sardinien waren mehrere Tage Gewitter und schlechtes Wetter angesagt. Also Freitag Mittag Anker hoch und los.

Man sieht, der Wind war schwächer als angekündigt und hatte eine deutliche westliche Komponente. Für einen Katamaran blöd, da diese Schiffe nicht gut im „Höhelaufen“ sind. Wir mussten also kreuzen und kamen langsamer voran als geplant. Aber das Gewitter am Horizont hat uns dann Nachts ein tolles Lichtspektakel beschert.

Auf der gesamten Strecke ging es gut voran, allerdings immer hoch am Wind was etwas unruhig ist. Nachts war es erst stockdunkel, der Mond ging erst gegen Mitternacht auf. Alles in Allen ging es gut voran. Was echt nervig war, war ein Segler der mit Sparbeleuchtung uns entgegen kam. Kein AIS und dann noch Funzellicht, da heist es extrem aufpassen.

Am Sonntag sind wir planmäßig mittags vor Menorca (49h, 224 nm) angekommen. Natürlich kam uns eine Fähre aus dem Hafen entgegen und die nächste Fähre wollte rein. Nee was’n Streß. Ist halt einer der größten Naturhäfen der Welt!

In Mahón oder Maó, wie es hier heist, gibt es einen Ankerplatz in einer Bucht. Dachten wir wäre ne gute Idee. Aber dort wsr es voll und der Grund nicht besonders gut. Also haben wir die Marina Mahón angefunkt und einen Platz am Schwimmsteg vor der Ile d Rey reserviert (für 55€/d) Gut Schlafen ist nach einer Überfahrt wichtig. Das Anlegen hat gut geklappt und Süsswasser gibt es reichlich. Strom machen wir selber. Also nix wie hin und entspannen.

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