Bonifacio, der besondere Ort

Jeder der einmal in Bonifacio eingelaufen ist, wird das nicht mehr vergessen. Der Törnführer schreibt: Bei der Zufahrt auf Bonifacio zeigt sich die Felswand geschlossen. Erst kurz vor der Zufahrt öffnet sich plötzlich eine schmaler Riss in der hellen Felswand. Bei der Einfahrt ist auf starken Verkehr (Fähre, Yachten) zu achten. Stimmt!

Das besondere ist noch, dass dieser Spalt den Beginn eines gebogenen Kanals darstellt. Da bei unserer Ankunft die Fransosen mit ihrer Mannschaft bei der WM beschäftigt waren, ging auch kein Funkspruch oder Telefonanruf beim Hafen erfolgreich durch. Na super 👍.

Wir also einfach auf gut Glück in den Spalt rein und mit Umsicht und langsamer Fahrt immer nach vorne. Als wir dann kurz vor Ende des Hafens waren und niemand von den Offiziellen zu sehen war, fragten wir einen anderen Katamaran an, ob wir uns an ihm festmachen könnten. Positiv.

Prompt kam der einzige Marinero im Dienst angerauscht und stoppte unser Supermanöver. Wir sollten an sie Spitze des vorherigen Steges festmachen. Also drehen und auf ein neues, jetzt aber andere Seite. Hat mit Geduld und Ruhe erstaunlich gut geklappt⚓️😎

Vorne und hinten Mooringleinen und nette Stegnachbarn die behilflich waren. Das erkunden des Ortes musste warten. Totale Unterhopfung diagnostiziert und sofort Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Neben der tollen Lage, Zufahrt und überhaupt ein traumhafter Ort zum Bummeln und genießen 😊. Der Ort besteht aus Hafen (unten) und Altstadt (oben). Also ein wenig kraxeln. Aber der Ausblick und die Atmosphäre sind es wert. Bei klasse Streetmusic haben wir lecker gegessen.

Was auffällt sind die extrem steilen Treppen in den Häusern. Platz ist knapp und muss zum Wohnen genutzt werden. Auch hatte man es in wilden Zeiten leichter, unliebsame Gäste abzuwehren.

Am nächsten Tag haben wir noch eine Bootstour zu Lavazzi gemacht. Bei den schwierigen Winden wollten wir dort nicht ankern. Der Besuch war klasse. Das Wasser traumhaft. Die Insel bizarr schön. Und zum Schluss eine spektakuläre Fahrt in die Grotte.

So, jetzt am 23.7. sind wir schon im Süden Sardiniens in Cagliari angekommen. In der speziellen Marina del Sole wettern wir Starwind ab und nehmen Crewverstärkung Jonas auf. Aber von der Fahrt hierhin gibt es noch ein Statement.

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