Erste Tour mit Baradal

Fliegender Wechsel am Flughafen. Heidi kommt und Udo geht. Und am Flughafen Marseille haben sie das Parken so gut geregelt, dass es sogar bei etwas Planung kostenlos ist, kenn ich aus good old Germany nicht. 

Mit Heidi, unserer Freundin seit einem Segelurlaub auf/vor Kuba und helfende Seele beim Bootskauf, zurück zur Baradal. 

Mal schauen, ob das Gelernte auch sitzt. Wir haben eine tolle Tour nach Port du Frioul gemacht. Der liegt zwischen Ile dPomegues und Ile  Ratonneau direkt vor Marseille. 

Kurz beim Hafenmeister angerufen, der sagte kein Problem (frühe Vorsaison) aber nach 17:00 Uhr sei er nicht mehr da. Steg 1 oder 2 sollten wir nehmen. 

Unter Groß und Genua mit gut 6 kn Fahrt waren wir flott da. Die Einfahrt ist groß und gut gemacht. Lediglich die Suche nach Steg 1 und 2 war etwas anstrengend, man hätte einfach mal lesen sollen, was gaanz groß vor Kopf an den Stegen geschrieben war 🙂 

Das Anlegemanöver ging gut, also ohne nennenswerte Schäden und wir lagen sicher im neuen Hafen. 

Der nächste Tag brachte kräftigen Wind, also machten wir eine Insel Besichtigung. 

Schön hier!

Ach so, den Hafenmeister haben wir gesucht, aber nicht gefunden. Erst bei der Abfahrt meldete er sich, verzichtete aber größzügig auf das Liegegeld. Sehr nett von ihm!


Die nächste Tour ging dann bei ca. 12 knt Wind entlang der Küste nach Osten zur Bucht von Morgiou. Wirklich unglaublich schön dort. Die hohen Felswände wirken anheimelnd da sie in einer s hönen Schräge ansteigen und einige Wanderer dort entlang ziehen. Wunderbar wie die Sonne die Felswände bemalt. Eigentlich scheint Ankern dort verboten aber in der Vorsaison scheint es nicht zu stören. Der Wind drehte Nachts um 180° aber war so schwach, dass es nicht störte. Wir hatten eine ruhige Nacht vor Anker und einen herrlichen Sonnenaufgang wie im Theater. 

Da wir mangels Wind wieder unter Motor weiter fuhren, konnte ausgiebig warm Geduscht werden. Haben die Mädels ja gerne 🙂 .

Nach Rückkehr zum Port Napoleon und einer leicht angespannten, aber erfolgreichen Einfahrt bei Wind (!) und Niedrigwasser konnten wir noch die anstehenden Raparaturen ausführen.  (Siehe Bericht „Elektrowinsch“)

So,jetzt steht unsere Baradal wieder auf dem Trockenen. Es stehen noch an:

  • Solarpaneele
  • Coppercoat
  • Wassermacher

Ach so: beim Rausholen gab es zwei Erkenntnisse. Der Faltpropeller sitzt und wackelt nicht mehr 🙂

Dafür fehlte die Zinkanode am rechten Saildrive. Deren Abschiedsgeräusch hat wohl auch zu den zeitweisen Vibrationen und Geräuschen des rechten Antriebs geführt. Also noch eine kleine Baustelle. 

2 Kommentare zu „Erste Tour mit Baradal

  1. Hallo Ulli,

    bin auch schon ganz gespannt, wohin der Wind Euch treibt. Hoffentlich irgendwann auch noch mal nach Brouwershaven!

    Liebe Grüße,

    Jonas

    1. In Brouwershaven waren wir letztes Wochenende. War wieder sehr schön!
      Vielleicht sieht man sich ja mal an Bord?!

Kommentare sind geschlossen.

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