Irgendwo im Nirgendwo

liegen wir jetzt vor Anker in einem Seitenarm des ICW (Intra Costal Waterway) bei „Rote Boje 48“.

Da bleiben wir über Nacht

Ja, heute Morgen, am heiligen Samstag, haben wir um 6:00 Uhr in der Früh in Charleston abgelegt. Zoltan und Sabine haben assistiert, man weiß ja nie . . .

Charleston Maritime Center hat uns gut gefallen. Fußläufig zur City (!), preiswert und unkompliziert. Gestern haben wir alles vorbereitet, eingekauft und die Fahrräder verstaut. Zum Dinner sind wir ins Hymans Seafood Restaurant gegangen. Das (!) Restaurant von Charleston für Seafood.  Eine halbe Stunde warten und wir bekommen den Tisch an dem Barbara Streisand gegessen hat.

Wenn es Barbara geschmeckt hat. . .
Launige Tipps für’s Leben
Lecker war’s
Altes Stadthaus im Frensh Quater
Da sollte man Einparken können.
Am Freitag Abend wird Kunstgewerbe geboten.

Nun um 5:30 klingelt der Wecker, schnell angezogen und Leinen klar. Das Ablegen ging wirklich leicht, da wir noch ca. 2 Stunden vor Niedrigwasser waren. Bei totaler Ebbe stecken wir mit dem Kiel etwas im Matsch des Hafens. Dann kann es mühsam sein, das Boot kontrolliert aus der Marina zu zirkeln. Aber mit vereinten Kräften, Kees, unser niederländischer Freund, und der Crew der iCat ging das Ablegen easy.

Kees hat die erste Stunde das Ruder übernommen und uns entspannt durch den Hafen und in den ICW gesteuert. Direkt am Anfang ist eine Drehbrücke. Eigentlich erst ab 9:00 Uhr regelmäßig geöffnet. Aber ein netter Funkspruch und schon wird diese Brücke für uns geöffnet. Sehr freundlich!

Da ist sie auch schon. Unsere erste Drehbrücke
Und auf geht sie, extra für uns
Da oben sitzt der Brückenwärter und hat alles im Blick.
Und schon kommt die nächste Brücke
Da passen wir gut durch..

Nach den zwei Brücken geht es los. Der ICW ist in der Breite wie z.B. die Weser. Aber er ist nicht sorgsam ausgebaggert,sondern hat viele flache Stellen. So fahren wir gemütlich und langsam gen Norden. Den Kaffeebecher in der Hand.☕ Plötzlich ein Zisch und das Boot steht still. Der Kaffee schwappt durchs Boot. Wir stehen still. Erste Sandbank getroffen. Also Rückwärtsgang und. . .

Wir kommen frei!👍 Aber noch dreimal stecken wir fest, obwohl unser Schiff nur 1,2m Tiefgang hat. Der Tiefenmesser funktioniert, aber manchmal gibt es Schlamminseln über dem eigentlichen Grund. Und dann bleiben wir stecken.

Da wir aber gemütlich fahren, ist das nur eine Art Unterbodenreinigung. Es ist eine ruhige Fahrt, vorbei an Südstaaten-Häusern mit großzügigen Stegen. Teilweise durch weitläufiges Sumpfgelände und auch an einem Campingplatz vorbei.

Unsere Spur im ICW ⛵
So kann man wohnen
Austern werden geputzt
Das orange Zelt ist zwischen Bäumen gespannt
Wir wurden oft überholt
Der Fischreichtum sorgt für viele Delfine 🐬 im ICW

Entspannt finden wir ein ruhiges Plätzchen zum Ankern. Jetzt noch schnell beim Zoll anrufen. Dort müssen wir uns immer melden, wenn wir an einem neuen Platz ankern. Die Telefonnummer, die wir bekommen haben, ist laut Anrufbeantworter nicht besetzt. Wir sollen den Officer on duty unter xxx xxx xxx anrufen. Also Zettel und Stift gesucht, nochmal anrufen und neue Nummer aufschreiben und anrufen. Der Officer on duty war nicht erreichbar. Also auf dem Anrufbeantworter unser Schiff genannt und unseren Ankerplatz. Kurz darauf ruft der Officer zurück und wir können uns detailliert anmelden.

Alles gut auf der Baradal.

Ganz entspannt im Irgendwo 🇺🇸

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