Boa ei echt jetzt

das haben wir nicht gebraucht.

Fort de France war unser Etappenziel nach Dominica. Diese Überfahrt war schon speziell mit kräftig Wind schräg von vorne und Wellen bis 2 m in der Passage. Mit Genua und Motor sind wir gut rüber gekommen, ab Küstennähe war dann der Wind schwach und von vorne und es brummten die Motoren. Aber wir mögen Fort de France: gut Einkaufen, sauberes Wasser am Ankerplatz und Karnevalsmusik! Nett! Da ist die Fahrt schnell verdaut.

Am Morgen dann hurtig zum Leaderprice und die (Bier-)Vorräte aufgefüllt.

Man muss ja immer was zur Bekämpfung der virulenten Unterhopfung vorrätig haben.

Davor noch schnell beim Marineausrüster am PC einklariert. Echt vorbildlich, wie es hier läuft.

Gegen 12:00 dachten wir es wäre Zeit um den Sprung nach St. Anne im Süden von Martinique zu machen. Kurz nach dem Start dann kräftig Wind schräg von hinten und mit Genua gut 6-7 kn Fahrt. Sehr angenehm.

Aber da täuscht sich der Laie: was so schön erschien war nichts anderes wie ein Vorbote des Unwetters.

Kaum aus der Bucht raus gings los.

Beide Bilder sind kurz nacheinander aufgenommen worden. Kein Nebel sondern Regen!

Also Radar an und aufpassen! Damit es nicht langweilig wird, springt der Wind von schräg hinten auf direkt frontal um. Das bei 20 kn! Also flott die beiden Motoren wieder an und die Genua eingerollt. Und ab in den Waschsalon. Schön geduscht denkt man: klaro, alles sauber.

Aber nix da. Welle steil und heftig mit dem Wind von vorne. Also kräftig rauf und runter und nach dem Süßwasser noch schnell ordentlich Salzwasser übers Boot. Zwischenzeitlich sind wir bei den Wellen vorne komplett abgetaucht und der Bugsprit klappte entnervt immer weg. Aber die Gummileinen holten ihn immer wieder nach oben. Wegducken gilt nicht.

Die Sicht wurde besser, aber Wind und Wellen blieben uns erhalten.

Im Bild sieht es viel entspannter aus als es war.

Aber Kompliment an die Erbauer unserer Baradal. Ohne Mucken zieht sie durch und so waren wir kurz nach 17:00 Uhr vor St Anne am Ankerplatz.

Bis wir weiter in die Grenadinen ziehen warten wir jetzt erstmal besseres Wetter ab. Immer gegen an kämpfen ist doof! Segeln wollen wir.

So, morgen wird ausgeschlafen und dann eingekauft. Wenn alles klappt treffen wir die Invia morgen auf einen Plausch. 😎⚓️

Kommentare sind geschlossen.

WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: