Wilder Ritt zurück nach Port Napoléon

Der Morgen der 13.9. begann ruhig. Ein nettes Mädel einer Superyacht nahm mich mit ihrem Dingi mit an Land. Sie musste dort zum Baguette 🥖 holen hin und war froh, das sie Hilfe beim Anlanden am Strand hatte. Direkt an der Messe sind die Handabdrücke der Gewinner des Cannes Filmfestivals.

Die show öffnete pünktlich um 10:00 Uhr und mit dem Erwerb einer Eintrittskarte konnte ich zum Dingi flitzen, das noch ruhig am Steg baumelte. 👍 Im Hafen war Action. Alle wollten noch schnell vor Messehochsaison durch das offene Schlupfloch der „Drehbrücke“ fahren. Drehbrücke meint übrigen einen Schwimmsteg der nur mit einem Gelenk angekoppelt ist. Kann, muss aber nicht halten.  So kann man in Cannes an Millionenwerten vorbeischlendern. Ein Fahrer eines Powerboats fuhr freundlicherweise so langsam, dass ich hinter ihm noch raus kam. Danach wurde das „Tor“ geschlossen.

Schnell zur Baradal, das Dingi fixiert und den Autopiloten neu kalibriert.

Bei schwachem Gegenwind raus aus der Bucht von Cannes und Kurs die Küste entlang Richtung Marseille.

Nach einer Stunde nahm der Wind kräftig zu. Mistral vom Feinsten und direkt von vorne. Normalerweise Zeit beizudrehen und in einer geschützten Bucht abwarten bis es ruhiger wird. Wir nahmen es als willkommenen Test zu prüfen, ob wir Seekrank werden. War nix mit Seekrank. Aber das Wasser, welches durch die Notausstiege rein kam war schon gewaltig. Jetzt weiß ich, was die Angelsachsen meinen wenn sie horsing ( oder so) sagen. Es ging heftig rauf und runter. Das Boot wurde oft vom 💦 überspült. Aber alles im grünen Bereich. Mit beiden Maschinen ging es mit 5 Knoten gegenan. Hinter Hyers wurdet es ruhiger und unsere erste Nachtfahrt war ein Erlebnis! Cherie von 21 – 24 Uhr. Ich von 0 – 3 Uhr und Udo von 3 – 6 Uhr. Alles easy und mit Radar sieht man auch die Fischerbote die gerne ihr AIS ausschalten. 😊👍 Alles super.

Pünktlich zum Öffnen der Bäckerei legten wir an unserem momentanen Stammplatz an.

Das war also unsere erste Nachtfahrt und sie war gut! Dank an Udo der sie uns durch seine speziellen Pläne auf der Boat show ermöglichte.

Der nächste Tag war dem Entsalzen und Bootpflege vorbehalten. Nach getaner Arbeit sind wir zusammen mit Daniela und Olaf von der SY Dude lecker Essen

Auf dem Stadtfest in Port St. Louis
Spezialitäten der Camarge

gegangen. In Port Saint Louise war ein Fest zum Jubiläum des alten Wehrturmes. Feiern können die Franzosen!!!

Die Videoshow war sensationell und die Diashow mit der Vorstellung der ansässigen Vereine und Gruppen war einfach nett.

So, jetzt geht es erst einmal für ein paar Tage nach Hause und danach wollen wir das gelernte bei einer entspannten Tour zu den östlichen Inseln vertiefen. Aber gaaaanz entspannt und ohne Stressmanöver. 😎🥖⚓️🍾🍗🍺

Unsere Baradal entspannt derweil am Steg.

Ach so, das erste Gespräch über Funk haben wir mit dr SY Dude geführt und wir waren beide froh, wie gut das ging 😊

2 Kommentare zu „Wilder Ritt zurück nach Port Napoléon

  1. Hallo Uli, Hallo Martina, Mutter hat heute deinen Blog gelesen auf meinem Laptop und fand es sehr faszinierend so an deinem Erlebten teilhaben zu können.
    Dietmar

    1. Hallo Dietmar
      So war es gedacht. Eine Erinnerung und Teilhabe. ( sehr gestelzt formuliert) 😊👍🇫🇷
      Schöne Woche noch
      Uli

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