Boyz are back in town

war ja ein klasse Song. Ihr erinnert euch? Und so fühlen wir uns hier. Mit einem lauten, schrillen „Uliiii“ begrüßte uns Rob, der technische Leiter der Marina. Und auch in unserem Lieblingsrestaurant “ Fish Hook Caffee“ wurden wir herzlich begrüßt.

Wir lieben diese authentische amerikanische Südstaaten Küche. Knusprige Chicken, pulled pork (sauer), Junge Kartoffeln in Butter, beans, Zucchini Auflauf, Ananas Auflauf, Okra Schoten, Kürbis in Zimt/Honig Soße. Dazu noch ein reichlich gutes Salatbuffet. Und das für 11$ also 10€. Es ist immer ein Highlight,🍀

Das warme Buffet im Fish Hook

Aber die Anreise hierhin hatte es diesmal in sich:

Wir buchen ja gerne einen kleinen Mietwagen zur Fahrt nach Frankfurt. Mit der Bahn ist das ja leider nicht ratsam. 🙈 Aber statt des Kleinwagens gab uns der Verleiher einen riesigen 9 Sitzer Bus. Oh jeh. Passt der in die Tiefgarage am Flughafen Frankfurt? Angeblich ja und wir können bestätigen, aber er hätte nicht 1 cm höher sein dürfen.

Aber die neuen Autos sind nix für mich. Dauernd wurde ich ermahnt anzuhalten da ich zu müde sei. Nun gut, schlafen geht immer, aber wenn das Auto einem Schläfrigkeit bescheinigt, will man dann dafür soviel Geld berappen???

In Frankfurt ging dann alles easy und wir konnten entspannt das Boarding angehen. Lediglich bei der Handgepäckkontrolle gab es Probleme: der Akku war zwar nur halb so groß wie erlaubt, aber wer kennt schon die Richtlinien und kann dann auch noch das Objekt richtig zuordnen. Aber nach einer Viertel Stunde war das geklärt.

8 Ah wären auch erlaubt.

In Charlotte kam der Flieger dann fast eine Stunde zu spät an. Damit wurden aus den komfortablen 130 Minuten dann 60 Stressminuten. Wir müssen ja noch durch die Immigration und Gepäckkontrolle!!!

Der Amerikaner hat eine neue App erfunden. “ MPC“ soll die Einreise erleichtern, wenn man seine Daten vorher eingibt. Soweit Klasse, denn dann darf man durch eine Art VIP Gate gehen. Nur blöd, dass vorher eine Gruppe durchgehen wollte deren Visa wohl Fehler hatten. Am Security gab es dann echt Stress. Die haben dort noch alte Scanner und unser Laptops, Tabletts und Elektronikzeugs hätten wir separat auspacken müssen. Zusammen mit dem neuerlichen Disput zum Akku haben wir ein echtes Security Erlebnis genießen dürfen. Entsprechend schrumpfte unser Zeitfenster immer mehr und rennend erreichten wir das eigentlich geschlossene Gate und konnten doch noch in den Flieger rein.

Puh, Fliegen ist ja so toll🙈

In Norfolk, NC kam am Gepäckband leider nix an und die nette Dame von „lost and found“ meinte, dass unsere Taschen wahrscheinlich mit dem nächsten Flieger kämen. Also knapp 3 Stunden warten. Wir genehmigen uns ein Bier und Burger.

Wartezeit

Gut also. Nach knapp 24 Stunden Reisezeit brachte uns Uber ins Airporthotel und wir fielen in tiefen Schlaf. Queensizebetten in doppelter Zahl. Gute Nacht.

Nach einem sehr amerikanischen Hotelfrühstück, gut der Kaffee ist nicht mehr so schlimm und Pfannekuchen mit Käsefüllung vertrage ich auch ganz gut, haben wir einen Uber gebucht und sind zur Baradal nach Belhaven, NC gefahren.

Frühstücksbuffet mit frischen Waffeln

1,5 Stunden für ca. 130€. Das ist doch in Ordnung. Die Fahrt war Klasse, der Fahrer aus Samoa hatte gerade den Militärdienst hinter sich und wir haben freundlich über die Absurditäten der amerikanischen Politik geredet…

Da steht sie unbeschadet🍀

Wir haben kräftig zu tun. Das Boot ist sehr grün, der Sommer war wohl feucht. Aber innen ist alles gut, kein Schimmel,  denn der kleine Lufttrockner hat über die Monate gut funktioniert.

Das Steakhaus in Washington, NC ist klasse😋

Jetzt wuseln wir uns durch all die Arbeiten durch, damit wir wieder zügig ins Wasser können. Das Wetter ist gnädig, aber es ist  teilweise empfindlich kalt. Heute Nacht hatten wir Frost. Aber mit der strahlendem Sonne lässt es sich trotzdem gut aushalten.

Rauhreif an Bord

Die Fahrt mit dem Golfcart zum Einkaufen erfordert warme Verkleidung.

Winterdress 😂

Im Foodlion, das ist hier der Supermarkt, ist immer kräftig was los. Man staunt welch urige Gesellen da auftauchen. Aber so freundliche und hilfsbereite Menschen, da macht das Einkaufen Freude. Dem Bankkonto tut das aber nicht gut. 🙈

Selbstbedienungskassen sind hier üblich

Tja, das Einwassern zieht sich wohl noch. Der starke Wind der letzten Tage hat das Wasser aus der Bucht gedrückt und die Boote können nicht weg. Teilweise liegen sie mit dem Kiel auf und stehen schräg. Wir werden sicher noch bis Ende dieser Woche auf dem Trockenen stehen und arbeiten uns durch die Aufgabenliste. Die endet ja nie.

Reparaturplatz für das große Segel
Cherie kämpft sich bravourös an der endlosen Naht entlang👍😘
Die Heldin an der Nähmaschine
Die Umlenkrollen für die Reffleinen sind teilweise zerbrochen, 
Neu und alt friedlich vereint 🍀😀
Auch einige Luken müssen neu abgedichtet werden.

So, Alaaf und Helau, der 🤡Karneval hat ja heute begonnen.

Bis bald, gehabt euch wohl.

3 Antworten auf „Boyz are back in town

  1. Danke, für euren ersten Reisebericht. War ja alles etwas umständlich und sicherlich auch anstrengend.Einen guten Start wünsche ich euch.Genießt die gemeinsame Zeit und alle Aktivitäten. Gutes Gelingen und viel Spaß. Herzliche Grüße

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  2. Dann wünschen wir eine schöne Saison. Sollte es nicht letztes Jahr zum Rio Dulce gehen? Was war los?
    wo geht es dieses Jahr hin?
    Gruß von der ehemaligen Limelight Crew

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    1. Wir planen den Karibikbogen zu vervollständigen
      Zwischen DomRep und Antigua fehlt uns ja noch etwas🌴⛵☀️😎
      Aber wie immer: Schauen wir mal wo wir landen. 🍀

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