Jetzt sind wir wie geplant schon etliche Wochen auf den Exumas. (seit 02. Januar 2024!) Ein bisschen wie auf einem großen Campingplatz für Segler. Es gibt Klatsch und Tratsch und jede Menge Veranstaltungen. So wird hier Ende Februar die „George Town Cruisers Regatta“ veranstaltet.








Das Wort „Regatta“ bedeutet hier Fest oder oder Veranstaltung. Da wird gefeiert und sportlich um „Siege“ gekämpft. Ein amerikanischer Ferientraum.
Aber die Zeit ist auch durch tolle gemeinsame Erlebnisse mit Freunden geprägt. Stefan hat die Fenster seines Bootes abgedichtet. Es war viel Arbeit ist letztlich aber gut geworden. Bis die Reste der weißen Dichtmasse von Fingern und Beinen weg war hat etwas gedauert😀. Ist halt sehr haftfähiges Zeug.
Am 24/25.02. war Abfahrt für die Intrepid Bear mit Astrid und Stefan nach Aruba geplant. Das letzte Wetterfenster für die nächsten Wochen. Die Fenster weitgehend dicht, es kann los gehen. Also nicht mehr bis zum nächsten Morgen warten.


Aber oh Schreck, nach etwa 45 Minuten drehen die zwei um und kommen zum Ankerplatz zurück. Ich schnell hin. Was ist los? Jemand verletzt? Nee, der Autopilot streikt! Komisch, die Ursache ist unklar im Moment. Zum Glück ist auf der Intrepid Bear ein zweiter Autopilot installiert! 🍀
Schnell noch einmal erklärt, wie man zwischen den beiden Autopiloten umschaltet und dann wieder los.⛵
Die Tour der zwei geht flott, der Wind ist günstig. Lediglich vor der DomRep schlägt das Wetter um und übler Wind und Wellen erzwingen eine Pause in Samana. Danach geht es flott und entspannt weiter nach Aruba. 🏖️
Bei uns ging es hier locker weiter mit der Regatta und dem Warten auf unsere Ersatzteile. Mellie und Frank von der Ventura hatten ja für uns die Ersatzteile in Fort Lauderdale an Bord genommen und waren auf dem Weg zu den Exumas. Kaum war ihr Anker gefallen, machten sich zwei Dinghys auf den Weg zur Ventura um die Mitbringsel abzuholen.
Sofort bin ich den Einbau des neuen Kühlaggregates angegangen. Der Einbau des Verdampfers in den Kühlschrank ging relativ einfach. War ja ein 1 zu 1 Ersatz🍀
Der Einbau des Kompressors war akrobatische Sonderleistung. Ich musste dazu rücklings nach unten in die Staukiste rutschen und dort die Anschlüsse vornehmen. Mit kräftiger Hilfe von Cherie bin ich auch wieder aus dem Verließ raus gekommen.



Erstaunlich ist, dass es nach solchen Übungen meinem Rücken immer deutlich besser geht. . .
Der Autopilot neuester Generation ist recht schnell montiert, die Kalibrierung und das „Vertrautmachen“ dauert etwas länger. Somit ist jetzt alles bereit für den Besuch unserer lieben Freunde Renate und Matthias.
Wir sind etwas aufgeregt, da wir nicht wissen, ob sie mit diesem speziellen Lebensstil und dem z.T. offenen Meer und kleinem Boot gut zurecht kommen. Aber nee, alles gut!🍀😘

Der Flug ist pünktlich und beide kommen mit leichtem Reisegepäck. Der Wind ist kräftig und somit gibt es Wellen und etliche Salzwasserspritzer. Aber ich habe Müllsäcke dabei. Darin werden die Taschen und Jacken sicher verwahrt auf der Dinghy-Fahrt.




Nach etwas ruppeliger Überfahrt von George Town zur Baradal entspannen wir bei einem Punsch und netten Gesprächen. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen. So wird der Abend länger als gedacht.👍
























Ja, das war eine echte Freude für uns. Die zwei haben uns eine schöne Zeit beschert. Das Wetter war ja gemischt, aber so ist es dieses Jahr nun mal. Wir konnten ihnen einen kleinen Einblick in unser Cruiserleben geben und hoffen, dass es ihnen gefallen hat und sie uns wieder einmal besuchen.