Urlaub vorbei  🏖️

Es geht wieder langsam nach Norden. Wir waren fast 4 Wochen vor George Town und haben die Zeit sehr genossen.

Starkwind aus Nordwest

So wurden wir begrüßt. Aber das Schöne an George Town ist u.a. die geschützte Lage. Für jedes Wetter gibt es den passenden Ankerplatz. Wir hatten etwas Stress mit einem Motorkatamaran, der sich zu nahe an unser Boot gelegt hatte. Schließlich haben wir umgeankert, der Klügere gibt nach. 🍀

Die Vollmondnächte waren klasse.

Selbst bei Nacht hat das Wasser eine magische Farbe.

Man sieht, wir sind nicht alleine.

Und dies ist nur eine von mehreren Buchten. Es waren so zw. 300 und 400 Booten vor George Town. Regatta time!

Das Besondere hier ist die Cruiser Gemeinschaft. Der harte Kern organisiert jede Menge Entertainment. Morgens um 8 Uhr erfolgt eine Funkrunde. Das ist ein organisierter Plausch über Funkgerät. Es wird ausgetauscht wer neu in die Bucht  dazu kommt oder abfährt, welche Aktivitäten anstehen (Volleyball, Musik, Chicken Dinner, kleine Probleme und leider auch Todesfälle, …). Besonders klasse finden wir, dass alle Erlöse aus den Veranstaltungen der lokalen Community zu Gute kommen. So fließen gut 20.000 $ an Schulen, Vereine und lokale Hilfsorganisationen. Das ist typisch amerikanisch. Man hilft sich gegenseitig.

Die örtlichen Firmen achten dann auch darauf, dass sich die Cruiser wohl fühlen. So gibt es keine Kriminalität, Trinkwasser gibt es kostenfrei am Steg und der Müll wird 3 mal die Woche direkt vom Boot aus für kleines Geld (5$) abgeholt.

Ein Event finde ich immer besonders klasse. Das ‚Rooftop Concert‘. Da finden sich ein paar recht gute Musiker zusammen und geben ein Konzert vom Dach eines Hausbootes. Natürlich wird auch hier eine Spende gesammelt, aber wer nichts geben kann oder will ist trotzdem willkommen. 😀

Manche mögen es heiß 😂

Wir haben unsere kleinen Ikea Strandstühle, ein paar Bier 🍺und Kekse mit in den Schatten genommen und waren sehr glücklich 🍀🌴🎸🍺.

Ein weiteres Highlight dieser Saison war der Dinghytrip zum Lazy River. Das ist eine schmale Furt zwischen zwei Inseln durch die der Atlantik in die Sandflächen von den Exuma strömt

Ein herrliches Plätzchen und eine tolle Fahrt. Wir sind mit über 20 Dinghys in flotter Fahrt zum Lazy River gedüst. Es war sehr wild aber auch schön.

Warten auf die Abfahrt bei Nils von SY Harvest Moon
Das ist die Route immer im flachen Wasser in der Abdeckung der Inseln

Der Weg ist für Dinghies eigentlich recht weit. Gut 9 nm bedeuten eine Stunde Vollgas fahren. Also vorher den Tank gut gefüllt und los geht’s.

Wilder Ritt🙈😀
Picknick am Lazy River
Dieses Jahr haben wir viele Spaziergänge auf der Atlantikseite gemacht.

Es sind herrliche Strände, kaum Leute, kristallklares Wasser, feiner weißer Sand. Ein Träumchen. Zur Belohnung sind wir dann gerne im  ‚Snappy Turtle‘ eingekehrt. Dort gibt es einen klasse Sundowner zur Happy hour.🍹

Der Blick am Abend von unserm Boot auf den Monument Rock

Wir haben uns diesmal vorwiegend in der dazu gehörigen Bucht verankert. Es war eine klasse Idee, nah am Strand und doch genug Privatsphäre.

Schließlich sind wir doch schweren Herzens aufgebrochen und nach Norden gesegelt. Ende März läuft unser Visum für die Bahamas ab. Also steht der geordnete Rückzug an. 

Die Obelix ist nach Cat Island und wir die Exumas hoch zum Black Point gesegelt. Dort haben wir dann Ariane und Jens von der Chiloé getroffen. Die hatten uns netter Weise ein Ersatzteil (Wasserhahn) aus Deutschland mitgebracht. Hier haben wir uns dann endlich getroffen und die Übergabe gemacht.🍀😘

Mit Rumpunsch geht alles. Auch eine Kaltfront

Die Ausläufer der Kaltfront, die in den USA für großes Chaos gesorgt hat, führte bei uns zu einem Temperatursturz (17⁰ C) und blödem Starkwind. Zwei Nächte sind wir kräftig durchgeschaukelt worden. 🙈

Der Abend ging wieder mal malerisch zu Ende

Diese Sonnenuntergänge, immer wieder schön🍀👍🌴

Nach dem gehaltvollen 🍹galt es vorsichtig die Leiter runter zum Dinghy zu krabbeln

Und damit stand auch schon wieder eine Trennung an. Die Chiloé fährt weiter Süd nach George Town und wir rüber nach Eleuthera mit Zwischenstopp in Waderick Wells, einem Naturpark der Exumas.

Unser erster Abschnitt nach Norden.

Wir versuchen diesmal so gut es immer geht unsere Fahrten so zu legen, dass wir guten Segelwind haben. Das klappt bisher echt klasse. Kaum Diesel verbraucht in dieser Saison auf den Bahamas. 🍀⛵

Die Überfahrt von Exumas nach Eleuthera war deutlich flotter als erwartet. Es sollte schwacher Wind mit max. 15 kn sein. Aber nee, es waren 15-18 kn wahrer Wind. Aber unser Boot kann ja was ab und so sind wir hoch am Wind (54⁰AWA) mit bis zu 9 kn speed gen Eleuthera „geflogen“.

Baradal (scharzes Dreieck) und Obelix ‚ante Eleuthera‘ (für Lateiner😂)

Bei der südlichen Zufahrt von Eleuthera sehen wir, dass die Obelix zeitgleich mit uns in die Zufahrt rein fährt. Das nenn ich mal perfekten Paarlauf⛵😂😂😂

Zur Belohnung haben wir uns den besten 🍔 der Bahamas gegönnt.

Burger mit Signatur. Die sind zurecht stolz darauf.

So, das ist es vorerst. Mein Speicherplatz bei WordPress ist voll und es würde teuer werden diesen zu erweitern. Ich plane meinen eigenen Server mit Raspberry Pi aufzusetzen. Mal schauen ob ich das hinkriege…

Gehabt euch wohl.

Bis demnächst

Uli

Eine Antwort auf „Urlaub vorbei  🏖️

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  1. Es ist schön, wieder von euch zu hören. Toll wie ihr das Leben genießt .Nur weiter so .Mit viel gutem Wetter und der richtigen Windstärke. Nette Leute um euch herum ,was will man mehr zum glücklich sein. Herzliche Grüße 🌞🌅

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