Gibt es sie noch,

die schönen ruhigen Inseln und Buchten auf den Bahamas🌴? Die nicht überlaufenen Geheim-Spots?🏝️

Ja, absolut! 😊 Natürlich sind die Exumas ein Hotspot der US-Cruiser. In etwa vergleichbar mit Kroatien oder den Balearen. 🏝️ Wir sind jetzt soweit, dass wir wieder die ruhigeren Inseln und Buchten aufsuchen wollen.

Aber vorher treffen wir noch die Crew der Emma 🚂, Iris und Mikkel. Die kennen wir schon von früheren Treffen (z.B. St. Marys) und es ist ein herzliches Hallo. An ihrem Boot gibt es ein Problem mit dem Anlasser. Er hängt nur noch an einer Schraube (!), das geht nicht gut. Also helfe ich mit das Teil wieder so gut wie möglich am Motor zu fixieren.

Da unten ist der Motor, gut belüftet bei offenem Deckel..👍
So lässt sich schrauben.👨‍🔧 Stimmung und Ergebnis sind gut.

Am Abend geht es  zu Eddie’s Edgewater. Ein kleines Restaurant in George Town. Berühmt für seine lange Wartezeit nach der Bestellung, aber dafür frisch und lecker gekocht. Es soll heute Abend dazu sogar Live-Musik geben. Also los.

Wir warten ca. 1,5 h auf unser Essen. Aber da wir viel zu erzählen haben, frisches, kaltes Bier und eine Portion Conch fritters war es in Ordnung.

Eddi bringt eine Maske vom Junkanoo. Das ist eine Art Karneval auf den Bahamas.
Da kommt Freude auf. Lecker Essen 😋
Lamm in seiner besten Art zubereitet.

Das lange Warten hat sichgelohnt. Satt und zufrieden gehen wir in den Vorraum mit der Bar, wo die Band schon kräftig werkelt.

Bahamas Schwof 🕺

So beschwingt und gut gesättigt geht es am nächsten Tag ‚Anker auf‘. Wir fahren nach Long Island.

Von George Town direkt nach Osten in die Thomson Bay auf Long Island.

Die Fahrt ist sehr entspannt. Es ist ja sehr wenig Wind  aber wir haben Zeit. Und so segeln wir ruhig über die türkise Wasserfläche.. 

So segeln wir gerne ⛵

In der Thompson Bay treffen wir die Obelix wieder. Ein schönes Treffen, aber uns allen gefällt die Bucht nicht ganz so toll. Das Wasser ist durch den feinen (!) Sand etwas milchig. Gut, das hat auch seinen Reiz aber an Land ist alles geschlossen. Das ist doch ein zu krasser Gegensatz zu George Town. So beschließen wir nach Norden von Long Island zu segeln, in die Calabash Bay. Wie hätte Astrid gesagt: Ein Träumchen!

Das Wasser der Lagune und Bucht ist unglaublich klar und von wunderbarer Farbe. Und 25⁰C wir liegen in der riesigen Bucht mit wenigen anderen Booten.
Happy hour im Ressort 🍹

Die Pizza ist lecker und reichlich. Wir nehmen die Hälfte mit an Bord, als Mittags-Snack. Dazu sammeln wir noch ein paar Kokosnüsse. Im Ressort nimmt sie niemand auf, sicher weil es etwas mühsam ist sie zu öffnen. Mir sind sie immer willkommen.

So genießen wir mal wieder den Sonnenuntergang.

Zwei Tage später zieht es uns weiter. Das Wetter wird wankelmütig. So beschließen wir nach Norden, nach Cat Island zu segeln.

Da fährt die Obelix unter dem Regenbogen
Regen und Sonne wechseln sich ab. 🌧️🌈

Es ist eine etwas ruppige Überfahrt, wir reffen zweimal das Segel und dann wieder volles Tuch! Es geht flott voran, ein paar Regenschauer spülen das Salzwasser vom Deck.

Ein gutes Stück über offenen Atlantik.

Cat Island ist eine unserer Lieblingsinseln. Wenige Boote kommen hier hin. Es gibt tolle Buchten, nette Kneipen  und die Eremitage!

Da geht es lang. Eine schöne Wanderung..
Unterwegs gibt es die blühende Vegetation.
Hier geht es zum höchsten Punkt der Bahamas.
Wir nehmen auf den letzten, steilen Metern den Kreuzweg zur Eremitage.
Mit dem richtigen Schuhwerk kraxeln wir zum Gipfel.
Wie der Scheinriese ‚Tur Tur‘ bei Jim Knopf. Je näher man kommt, desto winziger wird die Eremitage.
Die Kapelle
Die Glocke im Turm
Welch ein winziges, beeindruckendes Bauwerk
Ein erhebender Ausblick.
Latein, die universelle Sprache😀

Nach der Wanderung machen wir noch einen Abstecher zur Bäckerei und zum Fish Fry, so werden die Strandkneipen hier genannt.

Da gehts zum Fish Fry, die Baustelle für ein neues Restaurant ist eingerichtet
Man (Polizei) fährt BMW
In der Bäckerei kaufen wir frisches (!), leckeres Cinamon bread. (Zimtbrot)

Also nach einem Einkauf im Supermarkt und Bäckerei wieder los und 5 nm um die Ecke. Unser Ziel ist dieses Mal das Fernandez Bay Village. Das Ressort hatten wir bei unserem letzten Besuch entdeckt und waren völlig begeistert von der tollen Atmosphäre. Die Gäste reisen gerne mit dem kleinen Privatflieger an. Die Landebahn ist gleich um die Ecke.

Vor dem Ressort treffen wir die Emma wieder und verabreden uns mit ihnen und den Obelixen zum Barbesuch und anschließendem Abendessen.

In Erwartung eines besonderen Abends
Der Sonnenuntergang kommt wieder wie bestellt.
Da nur sehr wenige Gäste vor Ort sind, ist die Bar zur Selbstbedienung und auf Vertrauensbasis. Ich mixe gehaltvollen Rum Punsch. 😀🍹
Das Essen wird als Buffett im Speisesaal kredenzt.

Es ist super schön dort und extrem lecker. Besonders das Hühnchen auf Bahamas Art war ein Gedicht. Zart und mit viel Gemüse geschmort. Alternativ gibt es noch Lobsterfry. Es wird ein toller Abend. Zum Abschluss noch Kaffee und Kuchen. Das hatten wir so noch nie auf den Bahamas erlebt. Edel, freundlich und lecker.

Das Bezahlen klappte am Abend nicht, das Kartenterminal funktionierte nicht.

„Macht nix, ihr kommt morgen Vormittag und bezahlt dann“ sagt die Chefin. Da auch am Morgen die Terminals nicht funktionieren war Bargeld angesagt. Welch ein Ort echter Gastfreundschaft. Da werden wir sicher wiederkommen. ❤️

Iris von der Emma besteht darauf, unsere Angel weiter zu optimieren. Also wird gebastelt, eine neue dünne, lange Leine aufgewickelt und der Superköder montiert…

Hilfe und Unterweisung von der Expertin 😘
Damit sollte doch das Abendessen in Zukunft gesichert sein.

Wir fahren noch in die Nordspitze von Cat Island. Dort waren wir noch nicht. Auf dem Weg nach Norden geht es durch das tiefe Wasser an der Riffkante entlang, wir wollen Fisch zum Abendessen angeln. Ein Tuna wäre genehm. Alles ist bereitet. . .

Da hängt doch was!
Ein Barakuda!

Aber wegen der Gefahr von Chiguaterras, (ein Algengift), werfen wir den Barakuda wieder rein

Um es kurz zu machen, wir waren beim Angeln nicht wirklich erfolgreich. Lediglich die Obelixens haben zwei leckere Fische geangelt. Emma und Baradal gingen diesmal leer aus. 🙈🍀🎣  

Soweit für heute. Gestern haben wir das Duell von Scholz und März im Fernsehen angesehen. Tja, wir fanden es stilistisch gut, aber die Weltfremdheit von Scholz erinnerte ins an die späten Tage von Schröder. Schauen wir mal was der Souverän in zwei Wochen entscheidet. Demokratie ist nicht immer ein Sonntagsspaziergang. Aber wie sagt der Kölner: Et hat noch immer jut jejangen.

In diesem Sinne, gehabt euch wohl.🍀

3 Antworten auf „Gibt es sie noch,

  1. Mal wieder ein schöner Bericht. Wenn es mit dem Angeln nicht so klappt , geniesst am besten den Fisch mit Freunden im Lokal.Die Wanderung zur Eremitage  hat Martina bestimmt an die Boval Hütte erinnert.Von meinem/meiner Galaxy gesendet

    Like

  2. Das Leben kann so schön sein. Manchmal sind gutes Essen und kühle Getränke schon eine Offenbarung..Fühlt euch wohl in der Karibik.

    Like

Kommentare sind geschlossen.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑