Grenada

die Gewürzinsel ist jetzt unser Ankerpunkt für ein paar Wochen.

Aber vorher haben wir wirklich tolle Plätze besuchen dürfen🏝⛵️⚓️😎

Nach Tobago Cays, was uns wegen starkem Wind und viel Betrieb nur so mittel gefallen hat (es gibt sicher noch ne 2. Chance) sind wir zu Union Island übergesetzt. Hier hat uns die Chatham Bay sehr gefallen. Guter Sandgrund, sauberes Wasser und nette Atmosphäre.

Kay und Ulrike, unterwegs mit ihrer Mystique kamen nach ihrem Strandtag mit dem Dingy vorbei und wir haben uns sofort zum Sundowner in der Strandbar verabredet. Die sind schon etwas länger auf Tour und wir haben die gemeinsame Zeit mit ihnen bis zur Tyrrel Bay sehr genossen.

Nach ein paar Tagen ging es nach Clifton zum Ausklarieren. Auch hier am Airport trafen wir auf sehr angenehme Beamte.

Bei besonders hilfsbedürftigen Personen wird sogar beim Ausfüllen geholfen. Gut, ne, Kay!

Anschließend haben wir das kleine verpennte Hafenstädtchen erkundet und Obst und Gemüse gekauft. Eine Verkäuferin erzählte, dass ihr Mann in Köln lebt und schwärmte vom Karneval in Kölle.

Nach dem Ausklarieren ist vor dem Einklarieren. Dazu sind wir dann nach Carriacou gesegelt. Gut mit Wind von hinten und ordentlich Wellen 🌊 Ziel die berühmte Tyrrel Bay, ein Ort für Fahrtensegler. Gut geschützt, ruhig und mit der nötigen Infrastruktur. Fast wie auf dem Campingplatz ⛺️ Man kennt sich, trinkt abends zusammen und am Wochenende ist Livemusik. Schön hier aber eben Camping. . . . Hat mit Karibik eigentlich nix zu tun.

Die Insel gehört zu Grenada und ist also recht „britisch“. Der Beamte vom Immigration war noch nicht wieder im Büro, aber der Herr vom Custom zeigte mir schon mal die Formulare, die ich dann ordentlich ausfüllte. Kaum fertig trudelte der Immigrationman ein und scheuchte mich von seinem Schreibtisch an den Schreibtisch für Kunden. Als Belohnung für meine Geduld bekam ich noch den Tipp fürs Lunchpaket welches bei ihm verführerisch duftete. 20EC (knapp 7€) für Chicken BBQ mit Kartoffeln Nudelgratin und Salat 🥗. Kannste nicht meckern und war lecker.

Abends gings mit Kay und Ulrike zum Sundowner in die Kneipe “ lazy Turtel“. Lazy stimmt. Aber nett war es trotzdem!

Generell muss man feststellen, das Essen und Trinken in der Karibik recht teuer ist und qualitativ stark schwankt. Aber die Infrastruktur und Ausbildung für gute Gastronomie ist auch problematisch. Alles wird kompliziert per Booten angelandet. Aber die positiven Überraschungen machen die eine oder andere Enttäuschung wieder wett. Besonders die freundliche und herzliche Art der Bewohner ist ein Erlebnis!😊😊😊👍🏝

Nach ein paar Tagen sind wir jetzt nach Grenada rüber. Zuerst vor St. Georges (Hauptstadt) in sichtweite des Cruiserterminals geankert. Bei der Zufahrt mussten wir uns dann noch mit einem ablegenden 🚢 einigen. Der Kleinere gibt nach!

Wir sind links zwischen Land und Boot durch. Keine 20 m vom Heck. Mein iPhone war so beeindruckt, dass es nicht scharf stellen konnte als wir direkt hinter durch sind. Oder war es der Skipper am Auslöser? Man weiß es nicht!

St. Geoges ist very britisch und recht speziell. Millimeter und Schukostecker sind Fremdworte. Dafür gab es Tunfisch satt, es wurde gerade ein kleiner Trawler entladen.

Das Beladen der Boote zur Versorgung der kleinen Inseln geschieht wie vor hundert Jahren per Hand.

Das die Kartons mit Tiefkühlware dabei lange in der prallen Sonne stehen, who cares. Erklärt aber vielleicht die schwankende Qualität mancher Produkte auf den Inseln.

Die Chinesen sind hier in der Karibik sehr aktiv. Besonders die Infrastruktur ist ihr Thema.

Der Truck (China AID) brachte Baumaterial vom Containerterminal auf eine Schute. Das Material ist für Carriacou bestimmt. Die Chinesen können (angeblich) kein Englisch. Schade.

Ja, nach kurzem Shopping ab in die unter Seglern berühmte Prickly Bay. Überfahrt wellig aber einen super geschützten Ankerplatz direkt vor der gleichnamigen Marina.

Hier gibt es günstige Marineshops und Werkstätten. Wir wollen unser Bimini noch etwas erweitern um dem Regen gelassener zu begegnen.

Ach ja, es ist jetzt deutlich wärmer und feuchter. Morgen 28°C und 85% Feuchtigkeit. Da friert man nicht und die Sonne brennt, da muss man sich wirklich schützen.

Unser Besuch darf kommen. Jetzt wird aufgeräumt, Wäsche gewaschen und geputzt. Wir freuen uns schon dolle auf die nächsten Wochen! 😊😊😊

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